Aloah seid gegrüsst.
Heute wieder lustige Themen im Angebot: Betteln.
“Bettler sind Menschen, die ihren Lebensunterhalt ganz oder teilweise aus Almosen, milden Gaben anderer, bestreiten. Meistens wird um Geld gebettelt.” (Wiki)
Als Pendler kennt man Sie, wie sie einem am Tag #7 immer noch hungrig ansehen, das Körbchen beinahe leer, der Magen scheinbar auch. Abgemager und traurig schauen Sie dich von unten an. Und ich verurteile jeden, der in besagtes Sammelinstrument Geld fallen lässt. Egal ob die Bettler ausgebeutet werden, von Organisationen, oder ob es denen wirklich so mies geht. Wir haben in der Schweiz ein funktionierendes Sozialsystem, welches zuweilen *richtig* mühsam ist, aber es *ist*. An Essen und Schlafplätze kommt man auch. Meist sogar richtig Gratis. Also jeder der irgendwo in einer Bahnhofpassage sitzt, der könnte auch etwas tun um seine Situation zu verbessern. Bestes Beispiel die beiden Bettler vor der einen Oltner Post, letzte Woche der Vater (so von den Gesichtszügen her) und diese Woche der Sohn..
Die Menschen gehen zügigen Schrittes durch die kleine Passage. Es ist Frühling, am Rande zum Sommer. Volle Tasche schwenken vorbei. Der Eingang zu Post ist wenige Zentimeter entfernt. Menschen schreiten hinein. Kommen wieder hinaus, dein Auftritt: Schau in den Himmel. Schau hinauf zu den Menschen, dein Kopf ist auf Höhe ihrer Schenkel. Die vollen Taschen in deinem Sichtfeld. Du schaust arm aus, mager, seitlich sitzend auf dem nackten Steinboden. Erbärmlich, genau so sollst du wirken. Du brauchst Hilfe. Du brauchst die Hilfe der Leute mit den vollen Taschen.. Doch,.. es ist Elf, dein Papa holt dich ab, er nimmt dich an der Hand und spaziert mit dir lachend davon.
Genau so ist es heute geschehen. Und als die beiden tatsächlich frohlockend davonspaziert sind habe ich meine Meinung für die Zukunft gefestigt:
Siehst du einen Bettler, tritt rein oder geh weiter.
PS: Auch wenn Bettler von Organisationen missbraucht werden, wenn Bettler nicht so viel einnehmen würden, weil dumme Menschen ihnen die Masche abkaufen, dann wären auch die besagten Organisationen nicht darauf aufmerksam geworden.